SMFG holt Partner an Bord

Japanische Großbank peilt eigenen Stablecoin an

Sumitomo Mitsui Financial Group plant, 2025 einen Stablecoin mit Ava Labs und Fireblocks zu lancieren. Erste Tests der Infrastruktur sind für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.

Japanische Großbank peilt eigenen Stablecoin an

Sumitomo Mitsui Financial Group plant eigenen Stablecoin

Fireblocks und Ava Labs sind als Partner an Bord

bg Frankfurt

Die japanische Großbank Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) plant, im kommenden Jahr einen eigenen Stablecoin auf den Markt zu bringen. Wie am Mittwoch mitgeteilt wurde, hat CEO Toru Nakashima dafür Ava Labs und Fireblocks als Partner gewinnen können. In der zweiten Jahreshälfte sollen erste Experimente mit der im Aufbau befindlichen Stablecoin-Infrastruktur beginnen.

Klare Aufgabenverteilung

Sumitomo Mitsui Financial Group ist die zweitgrößte Bank des Landes, was der Initiative ein gewisses Gewicht verleiht. Ava Labs ist der Entwickler, der hinter der Avalanche-Blockchain steht, die als performant gilt. Das US-Start-up wird die Technologie für die Stablecoin-Umgebung entwickeln, während Fireblocks zum einen für die Cybersecurity sorgen wird und zum anderen ein System zum Management der Token entwickelt. SMFG wird zudem die lokale IT-Firma ITS einbinden, zunächst nur für die Tests und dann vielleicht auch für den Live-Betrieb.

Geplant war von SMFG zunächst, zusammen mit Mitsubishi UFJ Financial Group und Mizuho Financial Group einen Cross-Border-Stablecoin zu entwickeln. Dafür wurde im vergangenen Jahr eine Pilotierung angekündigt. Derzeit ist unklar, ob dieses Projekt ergänzend zur Partnerschaft mit Ava Labs und Fireblocks fortgeführt wird. In Japan sind seit Mitte 2022 an Landeswährungen gekoppelte Stablecoins als „Electronic Payment Instruments“ zugelassen.

BZ+
Jetzt weiterlesen mit BZ+
4 Wochen für nur 1 € testen
Zugang zu allen Premium-Artikeln
Flexible Laufzeit, monatlich kündbar.