Hünseler bringt LBBW-Belegschaft gegen sich auf
CIO Hünseler bringt
LBBW-Belegschaft gegen sich auf
lee Frankfurt
Bei der Assetmanagement-Tochter der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hängt der Haussegen offenbar schief. Wie zuerst die „Stuttgarter Zeitung“ berichtete, haben sich Mitarbeiter der Investmentgesellschaft in einem internen Schreiben über den vor gut einem Jahr angetretenen Chief Investment Officer Michael Hünseler beschwert. Sie machen den 57-jährigen, der Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsführung ist, verantwortlich für ein Klima des Misstrauens und der Willkür.
Die von der LBBW daraufhin mit einer Untersuchung beauftragte Kanzlei Hengeler Müller fand aber offenbar keine Anhaltspunkte für die Vorwürfe. Kolportiert wird, dass sich Teile der Belegschaft daran gerieben haben, dass er sie ins Büro zitiert hat. Die rund 300 Beschäftigten der Landesbanktochter können grundsätzlich bis zu zwei Tage im Homeoffice arbeiten, allerdings nur in Abstimmung mit der zuständigen Führungskraft.
Veränderungen initiiert
Laut einer Stellungnahme der LBBW hat die Geschäftsführung der Tochter einen „nötigen und umfangreichen" Veränderungsprozess initiiert. Der Beschwerdebrief offenbare vor diesem Hintergrund Verbesserungspotenzial im innerbetrieblichen Dialog. Diesem widme sich die Geschäftsführung intensiv.