Crédit Mutuel Asset Management: Allokationsoptimierung: Goldunternehmen als Hebelmöglichkeit

Crédit Mutuel Asset Management: Allokationsoptimierung: Goldunternehmen als Hebelmöglichkeit

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EQS-Media / 17.03.2025 / 09:25 CET/CEST

Allokationsoptimierung: Goldunternehmen als Hebelmöglichkeit

Geschrieben am 07.03.2025

Von Charlotte Peuron, spezialisierte Fondsmanagerin, Crédit Mutuel Asset

Management

* Der Goldmarkt erlebt Anfang 2025 einen starken Anstieg, ausgelöst durch

günstige wirtschaftliche und politische Risiken (Inflation,

geopolitische Unsicherheiten, erneute Amtsübernahme durch D. Trump,

massive Käufe durch Zentralbanken und Investoren usw.)

* Investitionen in Goldunternehmen können Ergänzung zum physischen Gold

und manchmal sogar vorteilhafter sein. Goldunternehmen können nicht nur

vom Anstieg des Goldpreises profitieren, sondern auch von soliden

Fundamentaldaten, positiven Cashflows und attraktiven Bewertungen.

Was sind die Aussichten für Gold in 2025?

Im Januar 2025 setzte der Goldpreis seinen Aufwärtstrend von 2024 fort,

angetrieben von wirtschaftlichen und politischen Risiken (Handelskriege,

Inflation in den USA, politische Instabilität usw.). Dies wurde durch die

Wiederwahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, die

Regierungsbildung und seine ersten Dekrete noch verstärkt, wodurch die

Unsicherheiten noch größer wurden. All diese Faktoren brachten die Anleger

zum Wiedereinstieg in diesen Sektor: Im Februar verzeichnete Gold mit

2.956,2 US-Dollar pro Unze (am 24. Februar 2025) ein neues Allzeithoch. Die

Nachfrage westlicher Anleger steigt, sowohl durch börsengehandelte Goldfond

als auch durch die Lieferung von physischem Gold. Darüber hinaus hat China,

zusätzlich zu den Käufen der Zentralbank, ein Pilotprogramm gestartet, da

es Versicherungsgesellschaften ermöglicht, für ihre mittel- und

langfristigen Vermögensallokationsstrategien in Gold zu investieren. Alle

Ampeln stehen auf Grün, was die Goldnachfrage unterstützen dürfte. Silber

steht dem in nichts nach und ist seit Jahresbeginn um 12,8 % auf 32,6

US-Dollar pro Unze gestiegen.

Das derzeitige Umfeld ist weiterhin sehr günstig für die

Edelmetallproduzenten. Die kürzlich von den Unternehmen veröffentlichten

guten Ergebnisse für 2024, sowohl hinsichtlich Produktion als auch Finanzen,

sowie der anhaltende Anstieg der Metallpreise und die gute Steuerung der

Produktionskosten stärken das Vertrauen der Anleger für 2025. Dies trifft

umso mehr zu, da die Anleger von einem anhaltend hohen Goldpreis in diesem

Jahr überzeugt sind.

Der Goldsektor hat zu Jahresbeginn deutlich besser abgeschnitten als Gold:

+22,3 % für den Nyse Arca Gold Miners Index gegenüber +10,8 % für eine Unze

Gold (am 07.03.2025 in US-Dollar). Dies erklärt sich durch (a) die Qualität

der von den Unternehmen gelieferten Ergebnisse, (b) die gute Entwicklung der

Metallpreise und (c) eine Verzögerung bei der Unternehmensbewertung auf

diesem Goldpreisniveau.

In Erwartung eines weiteren Goldpreisanstiegs suchen die Anleger derzeit

nach dem Leverage, der von den Unternehmen geboten wird - es fließen wieder

erhebliche Mittel in den Sektor. Darüber hinaus haben die Unternehmen ihre

„Prognosen“ für 2025 vorgelegt. Es ist davon auszugehen, dass die Analysten

angesichts der hohen Metallpreise ihre Schätzungen nach oben korrigieren

müssen, was den Sektor zusätzlich unterstützt. All diese Faktoren sind noch

nicht in die Bewertungen eingeflossen.

Warum Goldunternehmen und nicht physisches Gold?

Gold wird oft als antizyklisches Asset betrachtet und ist bei

Konjunkturabschwüngen oder Marktvolatilität beliebt. Während e

Inflationsschutz bieten und das langfristige Risiko-Ertrags-Verhältni

verbessern kann, kann die Investition in Goldunternehmen im Vergleich zu

physischem Gold oder Gold-ETFs zusätzliche Vorteile bieten.

Diese Unternehmen (Goldunternehmen) werden in der Regel durch starke

Fundamentaldaten und eine positive Marktdynamik begünstigt. Sie profitieren

direkt vom Anstieg des Goldpreises, mit gut kontrollierten

Produktionskosten, hohen und steigenden Margen und einer positiven

Cashflow-Generierung. Darüber hinaus verfügen die Unternehmen über solide

Bilanzen und wollen den Aktionären durch Dividenden einen Mehrwert bieten.

Obwohl der steigende Goldpreis zu einer Erhöhung ihrer Bewertungen geführt

hat, werden diese Unternehmen unter Berücksichtigung der künftigen

Gewinnerwartungen immer noch als relativ günstig betrachtet. Der Markt mu

die Nachhaltigkeit der aktuellen Goldpreisrallye noch vollständig

einpreisen, was bedeutet, dass die Ergebnisse der Goldminenunternehmen

besser als erwartet ausfallen könnten.

Darüber hinaus findet in der Branche eine zunehmende Konsolidierung statt,

bei der größere Unternehmen kleinere, unterbewertete Anbieter aufkaufen und

so ihr Wachstumspotenzial steigern.

Kurz gesagt: Investitionen in Goldunternehmen haben den Vorteil, dass sie

sowohl von steigenden Goldpreisen als auch von den operativen Stärken der

jeweiligen Unternehmen, wie z. B. einem starken Cashflow, einem effektiven

Kostenmanagement und einer aktionärsorientierten Strategie, profitieren.

Diese Kombination von Faktoren kann zu attraktiven Erträgen führen, die über

die einfache Bewegung des Goldpreises hinausgehen.

Bisherige Performance ist keine Garantie für zukünftige Performance.

Quelle: La Française Gruppe.

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Schlagwort(e): Finanzen

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