Mobilfunknetzbetreiber

Telefónica Deutschland profitiert von Vodafone-Schwäche

Telefonica Deutschland steckt die Trennung vom langjährigen Partner 1&1 weg, auch dank der Schwäche von Vodafone.

Telefónica Deutschland profitiert von Vodafone-Schwäche

O2 profitiert von
Vodafone-Schwäche

hei Frankfurt

Telefónica Deutschland hat im vergangenen Jahr erfolgreich Kapital aus der anhaltenden Schwäche des Wettbewerbers Vodafone schlagen können. Die Tochter des spanischen Konzerns, für den Deutschland eine tragende Säule ist, gewann rund 824.000 neue Vertragskunden und damit Marktanteile hinzu. Einen Rückgang bei den margenstarken Mobilfunk-Serviceerlösen konnte das Unternehmen mit Zuwächsen von 3,6% im Festnetz kontern, so dass insgesamt – bereinigt um Sonderfaktoren – ein fast stabiler Umsatz von 8,49 Mrd. Euro herauskam. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen kam um 3,8% auf 2,72 Mrd. Euro voran. Konzernchef Markus Haas, dessen Vertrag vor kurzem bis 2028 verlängert wurde, stellte vor der Presse zudem heraus, dass die Auswirkungen der Trennung vom langjährigen Partner 1&1 bis 2026 vollständig kompensiert würden.

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