Auftragsmangel im Wohnungsbau geht zurück
Auftragsmangel im Bau geht zurück
ba Frankfurt
Der Auftragsmangel im Wohnungsbau hat sich im Februar zwar etwas verringert, bleibt aber ein zentrales Problem der in der Krise steckenden Branche. Laut dem Ifo-Institut klagten rund 54% der Unternehmen über zu wenige Aufträge. Im Februar waren es noch 55%. „Es gibt einen kleinen Hoffnungsschimmer im Wohnungsbau: Mehr neue Wohnungen wurden genehmigt“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo Umfragen. Die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen stieg im Januar auf 18.000. Das waren rund 7% mehr als im Januar des Vorjahres.
Das Geschäftsklima im Wohnungsbau verbesserte sich im März insgesamt leicht, bleibt laut Ifo aber tief im negativen Bereich. Die Erwartungen der Unternehmen fielen dabei etwas weniger pessimistisch aus und auch die aktuelle Lage wurde etwas positiver beurteilt. „Die Wohnungsbauunternehmen bleiben zurückhaltend. Die meisten erwarten noch eine anhaltende Durststrecke“, sagte Wohlrabe. Etwas Entspannung verheißt auch der Rückgang der Auftragsstornierungen − deren Anteil fiel auf 7,8% nach 9,3% im Vormonat.