Welthandel schrumpft im April
Welthandel schrumpft im April
ba Frankfurt
Der Welthandel wird wohl schwach ins zweite Quartal starten, nachdem er im März noch um 0,3% zugelegt hat. Laut ersten Daten dürfte er im April um 0,4% schrumpfen, schreibt die Hamburg Commercial Bank in ihrem Welthandelstracker. Vor allem China und Großbritannien dürften das Ergebnis drücken, wohingegen die Eurozone und die USA die Schrumpfung „mit einer Stagnation immerhin abdämpfen könnten“. Im März erwiesen sich Lateinamerika und der Euroraum als Schwunggeber. Deutschlands Außenhandel habe sich stark gezeigt und die meisten europäischen Nachbarländer konnten mitziehen, darunter Frankreich, Italien und die Niederlande. In Lateinamerika hätten die meisten Länder ein geringeres Handelsvolumen verzeichnet − mit Ausnahme Mexikos. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt, die USA und China, schwächelten hingegen.