Arbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau
Arbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau
la Frankfurt
Die Arbeitslosigkeit ist von Januar auf Februar um 0,1% auf 2.989.000 Arbeitslose gesunken. Saisonbereinigt ist sie allerdings um knapp 0,2% gestiegen. Verglichen mit dem Februar des Vorjahres sind 175.000 Menschen zusätzlich ohne Arbeit, die Arbeitslosenquote liegt bei 6,4%. Das geht aus der aktuellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in Arbeitsmarktmaßnahmen und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit umfasst, hat gegenüber dem Vorjahr um 94.000 beziehungsweise 2,6% zugelegt.
101.000 bzw. 10,8% mehr Menschen haben im Februar Arbeitslosengeld erhalten als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Bürgergeldberechtigten liegt bei 3.969.000. Insgesamt waren damit 7,2% der Erwerbsfähigen hilfebedürftig. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Jahresvergleich um 10,5% gefallen, der Bundesagentur wurden nur noch 639.000 offene Stellen gemeldet.
Deutschland weit unter EU-Durchschnitt
Im EU-Vergleich hatte Deutschland im Dezember die niedrigste Erwerbslosigkeit nach Tschechien, Malta und Polen. Spitzenreiter ist Spanien mit 10,6%. Die international genutzte Erwerbslosenquote wird allerdings anders als die Arbeitslosenquote und mit zwei Monaten Verzögerung berechnet und liegt für Deutschland bei 3,5%.