Webhosting-Anbieter

Neue Details zu Ionos-Börsengang

Laut informierten Kreisen soll der Börsengang der United-Internet-Tochter Ionos bis zu 500 Mill. Euro einspielen. Das IPO erfolgt in einem schwierigen Umfeld.

Neue Details zu Ionos-Börsengang

United Internet AG und Warburg Pincus wollen mit dem Frankfurter Börsengang der Ionos SE informierten Kreisen zufolge bis zu 500 Mill. Euro einspielen.

Wie zu hören ist, streben die Eigentümer des Webhosting-Anbieters eine Bewertung von bis zu 3,4 Mrd. Euro an. Das Bookbuilding könnte bereits am Montag beginnen. Wahrscheinlich werde ein Ionos-Anteil von 15% an die Börse gebracht, berichten mit den Plänen vertraute Personen.

Eine endgültige Entscheidung steht den Angaben zufolge noch aus. Umfang und Zeitplan der Transaktion können sich ebenfalls noch ändern. Sprecher von United Internet und Warburg Pincus lehnten Stellungnahmen ab. United Internet ist mit 75% größter Anteilseigner von Ionos. Warburg Pincus gehört das restliche Viertel.

Der Ionos-Börsengang gilt als Lackmustest für den Appetit der Investoren auf dem daniederliegenden europäischen IPO-Markt. Ausufernde Inflation und steigende Zinsen hatten vergangenes Jahr dafür gesorgt, dass potenzielle Interessenten an der Seitenlinie blieben.

Beim Ionos-Börsengang sollen JPMorgan, Deutsche Bank, Berenberg und BNP Paribas gemeinsam als globale Koordinatoren fungieren. Goldman Sachs und Barclays sind Joint Bookrunner für die Transaktion.