Bundestitel uneinheitlich
kjo Frankfurt
Im Segment der Bundesanleihen ist es zur Wochenmitte erneut uneinheitlich zugegangen. Der Handel richtete den Blick auf die anstehende Sitzung der Europäischen Zentralbank, aber auch auf die Ergebniszahlen der Unternehmen. Die Bilanzwerke der Firmen sollen den Akteuren weiteren Aufschluss darüber geben, ob es in Europa in der Folge der Covid-19-Krise, aber insbesondere in der Folge des Ukraine-Krieges womöglich zu einer Rezession kommen könnte und wie scharf diese dann ausfallen wird. Die zehnjährige Bundrendite, die am Dienstag noch bei 0,79% gelegen hatte, stieg bis auf 0,86%. Das Tagestief wurde mit 0,78% gesehen. Im späten europäischen Handel lag der Satz dann wieder bei 0,79%.
Am Primärmarkt der Staaten trat unter anderem Kroatien auf. Das Land brachte einen zehnjährigen Bond am Markt unter. Hierüber wurden 1,25 Mrd. Euro aufgenommen. Das Papier ging zu einem Spread von 150 Basispunkten an die Anleger. Die Orderbücher wurden nach Angaben des Bondhandels bei einem Stand von mehr als 3 Mrd. Euro geschlossen.