Wähler sind zur Bundestagswahl an die Urne gerufen
23. Februar
Wähler sind an
die Urne gerufen
wf Berlin
Die Wähler stimmen am Sonntag über einen neuen Bundestag ab. Die ursprünglich erst im Herbst 2025 anstehende Bundestagswahl ist nach dem Bruch der Ampel-Regierung auf den 23. Februar vorgezogen worden. Die schwache Wirtschaftslage gehört für die Wähler seit Monaten zu den wichtigsten Politikfeldern, in denen sie Lösungen von einer neuen Regierung erwarten. Die Entscheidung fällt diesmal vermehrt in der Wahlkabine, da wegen der kurzen Vorbereitungszeit die Briefwahl erschwert ist. Die CDU/CSU hat gute Chancen, stärkste Partei zu werden und mit Friedrich Merz den nächsten Kanzler zu stellen. Ob die nächste Koalition zwei oder drei Partner braucht, hängt davon ab, ob die kleinen Parteien die Fünf-Prozent-Hürde nehmen. Wegen des volatilen Wahlverhaltens bei schwindender Stammwählerschaft wird das Geschäft für Demoskopen immer schwieriger. Die Fehlerquote liegt bei zwei bis drei Prozentpunkten.