Fincantieri

Folgiero übernimmt Posten des Chairmans bei Werftenkonzern Fincantieri.

Nach dem Tod von Claudio Graziano braucht der mehrheitlich staatliche Werftenkonzern Fincantieri einen neuen Chairman.

Folgiero übernimmt Posten des Chairmans bei Werftenkonzern Fincantieri.

Fincantieri sucht Chairman

bl Mailand

Nach dem Tod von Fincantieri-Chairman Claudio Graziano hat CEO Pierroberto Folgiero interimistisch auch die Rolle des Unternehmens-Präsidenten übernommen. Die Ernennung eines Nachfolger Grazianos wird für die nächsten Tage erwartet.

Graziano (70) war am Montag tot in seiner Wohnung in Rom aufgefunden worden. Neben ihm wurde eine Pistole gefunden. An seinem Selbstmord gibt es keinen Zweifel. In seinem Abschiedsbrief erklärte der gebürtige Turiner, nach dem kürzlichen Tod seiner Frau keinen Sinn mehr im Leben gefunden zu haben. Das Paar hatte keine Kinder.

Der General des italienischen Heeres blickt auf eine lange Karriere zurück und war einer der hochdekoriertesten Militärs des Landes. Im Laufe seiner Karriere war er in verschiedenen Ländern wie Mocambique, Afghanistan und Libanon stationiert. Von 2015 bis 2018 war er Generalstabschef der italienischen Streitkräfte, von 2018 bis 2022 Vorsitzender des Militärausschusses der Europäischen Union.

Seit Mai 2022 stand Graziano als Chairman an der Spitze des Werftenkonzerns Fincantieri. Das Unternehmen mit Sitz in Triest wird zu 71,3% von der mehrheitlich staatlichen italienischen Förderbank Cassa Depositi e Prestiti (CDP) kontrolliert und produziert Kreuzfahrtschiffe, Fähren, Mega-Jachten und Kriegsschiffe. Zusammen mit der norwegischen Tochter Vard gehört Fincantieri zu den weltgrößten Schiffsbauern.

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